Kabelkonfektionierung automatisiert – über 50 % mehr Produktivität im laufenden Betrieb
Beim Kunden bremsten manuelle Arbeitsschritte, unzureichend standardisierte Abläufe und ergonomische Nachteile den Prozess aus. Gesucht war keine theoretische Beratung, sondern eine Lösung, die sich wirtschaftlich rechnet und sauber in den Betrieb integrieren lässt.
Ausgangslage
In der Kabelkonfektionierung für ein medizintechnisches Anwendungsumfeld bestand der Wunsch, Durchlaufzeiten deutlich zu senken und den Arbeitsplatz gleichzeitig ergonomischer und stabiler zu gestalten. Der Prozess funktionierte grundsätzlich – aber zu viel Leistung ging durch manuelle Einzelschritte, fehlende Standardisierung und unnötige Reibung im Alltag verloren.
Entscheidend war deshalb nicht nur eine technische Idee, sondern eine belastbare Bewertung: Wo liegt der größte Hebel? Welche Lösung passt sauber in den Bestand? Und ab wann rechnet sich die Umsetzung? Genau an dieser Stelle setzte die Potenzialanalyse an – mit Blick auf Produktivität, Ergonomie und wirtschaftlichen Nutzen zugleich.
Vorgehen
Ist-Prozess vor Ort aufgenommen
Ablauf, Taktzeiten und manuelle Arbeitsschritte in der Kabelkonfektionierung wurden direkt am Arbeitsplatz analysiert – inklusive Engpässen, Wegeanteilen und ergonomischen Schwachstellen.
Hebel priorisiert und wirtschaftlich bewertet
Auf Basis der Aufnahme wurde eine konkrete Automatisierungslösung abgeleitet. Entscheidend war nicht nur die technische Machbarkeit, sondern auch der nachweisbare wirtschaftliche Hebel im laufenden Betrieb.
Lösung umgesetzt und in den Prozess integriert
Die Automatisierung wurde so ausgelegt, dass sie sauber in den bestehenden Ablauf passt – ohne unnötige Komplexität und mit Fokus auf stabilen Serieneinsatz.
Ergebnis validiert und Betrieb stabilisiert
Nach Einführung wurden Produktivität, ergonomische Entlastung und Prozesssicherheit im realen Arbeitsalltag überprüft. Das Projekt zeigte messbare Verbesserung statt nur theoretischem Potenzial.
Ergebnis
JESA analysierte die Kabelkonfektionierung vor Ort, leitete daraus eine wirtschaftlich sinnvolle Automatisierungslösung ab und setzte diese so um, dass Produktivität, Ergonomie und Prozesssicherheit im laufenden Betrieb messbar verbessert wurden. Das Projekt erzielte über 50 % Produktivitätssteigerung, rund 800 Stunden Zeitgewinn pro Jahr und eine Amortisation bereits nach 8 Monaten.

Optimierter Arbeitsplatz in der Kabelkonfektionierung – Ergebnis der Potenzialanalyse und Umsetzung
Was diese Lösung gebracht hat
Über 50 % höhere Produktivität
Der Prozess wurde deutlich leistungsfähiger. Weniger manuelle Reibung bedeutete mehr Output bei gleicher Aufgabe und besser planbaren Abläufen.
Rund 800 Stunden Zeitgewinn pro Jahr
Die reduzierte Bearbeitungszeit summiert sich im laufenden Betrieb zu einem spürbaren wirtschaftlichen Hebel – nicht nur punktuell, sondern dauerhaft.
Ergonomie am Arbeitsplatz verbessert
Die Lösung entlastet die Mitarbeitenden im Alltag. Weniger ungünstige Handgriffe und ein sauberer Ablauf verbessern die Arbeitssituation direkt im Prozess.
Mehr Prozesssicherheit im Serienbetrieb
Standardisierte Abläufe reduzieren Fehlerquellen und machen das Ergebnis reproduzierbarer – ein zentraler Vorteil bei wiederkehrender Kabelkonfektionierung.
Eingesetzte Leistungen
Einsparpotenzialanalyse
Vor-Ort-Prozesse aufnehmen, Engpässe priorisieren und Maßnahmen wirtschaftlich bewerten.
SPS-Programmierung
Automatisierungslösungen strukturiert umsetzen, integrieren und sauber in Betrieb nehmen.
Sondermaschinenbau
Wenn mechanische Umsetzung, Integration und prozessnahe Sonderlösung im Projekt mitgedacht werden müssen.
Häufige Fragen zu Potenzialanalyse & Automatisierung in der Kabelkonfektionierung
Wie der Hebel bewertet wird, wie die Integration läuft und wann sich so ein Projekt lohnt.
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